Amphitheater in Trier
Mein Tag in Trier starte mit dem Besuch des Amphitheaters, welches sich etwas außerhalb der Innenstadt befindet.






Erbaut zum Ende des 2. Jahrhunderts, war das Amphitheater, ein Ort der Massenunterhaltung.
Die ca. 22 Meter hohen Ränge boten bis zu 18.000 Zuschauern Platz. Es ist nach Norden ausgerichtet und hat einen Nord- und einen Südausgang. Über einen versteckten Aufzug in der Mitte der Arena konnten schnell Tiere oder Darsteller hineingebracht werden.
Die Arena, umgeben von einer vier Meter hohen Schutz- und Brüstungsmauer, dient aber nicht nur als Schauplatz für Brot und Spiele. Auch wurde sie für Versammlungen oder religiöse Feste genutzt.
Das Amphitheater hatte – als ungewöhnliche Besonderheit – außerdem noch eine weitere Funktion: Es diente als östliches Stadttor von Trier.
Mit Ende des römischen Reichs wurde das Amphitheater nicht mehr gebraucht. Mönche nutzen es zu Beginn des 13. Jahrhunderts als Materiallager und Steinbruch. Von den bewachsenen Rängen des Amphitheaters machte man später auch für den Weinbau Gebrauch.
Die ersten Grabungen am Arenabau begannen im 19. Jh. und um 1908 wurde der Arenakeller freigelegt.
Das Amphitheater kann samt der Arena, den Rängen und dem Kellergeschoss besichtigt werden. Im Untergrund der Anlage gibt es einen kleinen, schmalen und dunklen Rundgang. Dort gab es eine Bühnenmaschinerie, eine Art Aufzug, mit der aufwendige Inszenierungen in der Arena stattfanden.
Ebenfalls können die Käfige und Bereiche, in denen Mensch und Tier am Rand der Bande auf ihren Kampf warteten, besichtigt werden.





















































