Ein Tag in Andernach

Ein Tag in Andernach

Heute habe ich das schöne Wetter genutzt und bin mit dem Fahrrad nach Andernach gefahren.

Die erste Pause habe ich nach wenigen Minuten bereits am Rhein gemacht um dort die Sonne zu genießen.

Weiter ging es dann nach Andernach

Mein erstes Ziel

Der Geysir in Andernach

Im multimedialen Museum, beginnt meine fiktive Reise ins Erdinnere.
Ich fahre mit einem alten Schachtaufzug, der mich 4000 Meter in die Tiefe bringt. Zumindest soll es sich so anfühlen.

Auf dem danach folgenden Weg zurück an die Erdoberfläche schaue ich virtuellen Forschern über die Schulter und kann Anhand interaktiver Exponate und Experimentierstationen, selbst forschen und mir geowissenschaftliche Grundkenntnisse aneignen und das Zusammenspiel von Gas und Wasser sowie die daraus resultierende Funktionsweise eines Kaltwasser-Geysirs beobachten und verstehen.

Nach dem Museum ging es direkt gegenüber an den Rhein.
Hier legt das Geysir-Schiff „Namedy“ ab und brachte mich auf die etwa 2 km entfernte Halbinsel im Rhein.

Nach ca 15 min Fahrt, komme ich in einem Naturschutzgebiet und dem Ort des eigentlichen Geysirs an.

Nach diesem beeindruckenden Schauspiel, geht es wieder zurück mit dem Schiff.


Wieder am Anleger angekommen, schnappte ich mir mein Fahrrad und den Stadtplan und schaute mir ein paar von den Sehenswürdigkeiten in Andernach an.


Das Bollwerk in Andernach

1659–1661 wurde das Bollwerk als Rheinzollbastion der kurkölnischen Landesherrn errichtet. Das Bollwerk überwachte den Schiffsverkehr auf dem Rhein. Heute dient das Bauwerk als Ehrenmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege.


Alter Krahnen in Andernach

Der Alte Krahnen, zuweilen auch der Alte Krahn (alte Schreibweise mit ‚h‘) ist ein alter Hafenkran und steht am heutigen Ortsende Richtung Bonn unmittelbar am befestigten Rheinufer.
Beim Alten Krahnen handelt es sich um einen Stein-/Turmdrehkran mit zwei Laufrädern, welche vom Kranknecht in Umlauf gebracht wurden.
Erbaut wurde er 1554-1561 an stelle eines Schwimmkrans.
In Betrieb war der Alte Krahnen bis 1911 und verlud vornehmlich Mühlstein, Tuff und Wein.


Rheintor und gegenüberliegender Park in Andernach

Das Rheintor ist der repräsentative Stadteingang seitens des Rheins und gehört zu den ältesten Doppeltoranlagen am Rhein. Der stadtseitige Teil wurde um 1200 erbaut. Die beiden überlebensgroßen romanischen Tuffsteinfiguren im Innenhof werden im Volksmund liebevoll die „Andernacher Bäckerjungen“ genannt.


Runder Turm in Andernach

Der Runde Turm wurde erbaut von 1440 bis 1453 und hat eine Höhe von 56 Metern. Er gilt als Wahrzeichen der Stadt und stellt ein steinernes Zeugnis des städtischen Selbstbewusstseins dar, hielt er doch im Jahre 1689 einem Sprengversuch der Franzosen stand.


Mariendom in Andernach

Beim Mariendom, auch Liebfrauenkirche genannt, handelt es sich um eine katholische Pfarrkirche welche um 1200 als dreischiffige, romanische Emporenbasilika erbaut wurde. Auffallend sind die reiche Ausstattung und die bemerkenswerte Ausmalung. Farben, Ornamente und Muster prägen das Erscheinungsbild des Innenraumes.

Leider nur von Außen besichtigt


Historischer Garten in Andernach

Der „Historische Garten“ nahe des Stadtzentrums, wurde im Oktober 2019 eröffnet.
Inmitten der dicht besiedelten Kernstadt bietet die Grünfläche eine Vorstellung der historischen Gartenbaukultur bei gleichzeitiger Betonung der historischen Ausgrabungen. Hinsichtlich der Pflanzenauswahl wird gezielt auf Arten und Sorten zurückgegriffen, welche zur Zeit der Römer sowie im Mittelalter bereits zur Verfügung standen.


Burgruine mit Schlossgarten in Andernach

Die kurkölnische Burg geht wahrscheinlich noch auf das 12. Jh. zurück.
Die heutige Anlage entstand zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert.
1689 wurde sie im Pfälzischen Erbfolgekrieg größtenteils zerstört.


Andernach hat noch weitere Sehenswürdigkeiten zu bieten, aber die müssen bei einem zweiten Besuch besichtigt werden. Der heutige Tag neigt sich dem ende zu. Es wird Zeit nach Hause zu fahren.

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